Tracks:
- Das zweite Gesicht 05:40
- Erwachen 05:40
- Nomia 03:00
- Der alte Barde 04:48
- Staunen 04:10
- Mahatma 03:18
- Goldgrund 02:55
- Study in Loneliness I 01:28
- Pilgerlied 02:35
- Ins Licht 03:05
- Altai 03:58
- Und es war gut so... 03:37
- Dir so nah 03:10
- Ankunft 02:56
Total 50:22
Aktivraum Label – AR 30001
VÖ: 2000
Akustische Gitarre pur
Rolf Beydemüller
Ankunft
„Die Aufnahmen entstanden am 24./25. und 28. Oktober 2000 in der St. Maternus Kirche in Köln und in der Mataré Kapelle im Katholisch Sozialen Institut in Bad Honnef.
Die ,Arbeit' an dieser CD stellt eine bedeutsame Wendemarke in meinem Leben dar. Alleine das Zustandekommen der Aufnahmen war wunderbar und einfach zugleich – wunderbar einfach. Vollbeladen mit musikalischen Ideen, Konzepten und einer großen Zahl an Eigenkompositionen habe ich die verschiedenen kirchlichen Räume aufgesucht, um dann festzustellen: alles hinfällig. Hier will sich etwas ganz anderes ausdrücken. Da saß ich nun mit meinem Instrument, und es kam einfach, was kommen wollte. Eine überraschend stille und einfache Musik, die den Interpreten ,liebend und dankbar' zurückließ.
Gängige Praxis in den Studios ist es heute zu schneiden und zu ,schönen', bis ein makelloses Produkt entstanden ist. Wir haben ganz darauf verzichtet, um die besondere Schönheit dieser kostbaren Momente nicht zu zerstören. Da gibt es Fehler (wenn man es so nennen kann), Hintergrundgeräusche (Autos, Kinderstimmen) und andere Zufälligkeiten. Sie sind ebenso Bestandteil dieses ganzheitlichen Prozesses und sollten daher nicht ,verschwiegen' werden.
Und so sind die Aufnahmen wie ein Blick in den Spiegel geraten: klar und ungeschminkt blickt mir dort mein ureigenstes Antlitz entgegen. ,Das bist du.'
Aus diesen und vielen anderen Gründen habe ich den Titel ,Ankunft' gewählt. Und wie jeder Ankunft ein Abschied vorausgegangen ist, handelt es sich ja auch hier nur um eine Zwischenstation. Das Leben geht immer weiter. Wenn unser Herz Frieden erfährt, ist das immer eine Art , „Nach Hause Kommen“, eine Ankunft eben.“ (Rolf Beydemüller)
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